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Fangliste

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Bitte beachten Sie, dass die Fangliste bis spätestens 31. Dezember bei Volker Beckbissinger abgegeben werden muss!

Unsere Jugend geht auf Welsjagd!

Bei der diesjährigen Übernachtung, anlässlich des traditionellen Seniorenfischens, wollten wir mal eine andere Angeltechnik ausprobieren. Die Entscheidung fiel ziemlich schnell und einstimmig: „Wir wollen einen Kocherwels fangen“. Pünktlich um 16 Uhr ging es los. Nachdem die Zelte aufgebaut und geklärt war, wer mit wem in einem Zelt schläft, ging es an das aufbauen der Ruten. Durch den Unterricht im Frühjahr wusste zwar jeder wie man „theoretisch“ einen Wels fängt - aber die Praxis steht auf einem anderen Blatt Papier. Jürgen Erlewein erklärte unseren Schützlingen genau, auf was bei der Zusammenstellung der Wallermontage zu achten ist. Nachdem nun auch der letzte vom Welsfieber befallen war, musste erst einmal ein Köder gefangen werden. Ein handliches Rotauge ließ nicht lange auf sich warten, und der erste Welshaken wurde mit dem toten Köderfisch bestückt. Vorab entschieden wir uns, eine Boje mit Reißleine zu setzen. Der etwas größere Schwimmer wurde mit einem Boot an die gewünschte Stelle am gegenüberliegenden Ufer transportiert. Dort wurde der Bissanzeiger samt Montage mit einer feinen monofilen Schnur an einem Ast befestigt.
Kommt es zu einem Biss, reißt der Wels die Schnur ab und kann so ungehindert mit dem Köder abziehen. Nachdem der Köder ausgelegt war, hieß es warten und gespannt sein, welcher Waller diesen verlockenden Köder (vielleicht) fressen will.



In den späten Abendstunden jaulte dann einer der Bissanzeiger über den ganzen Zeltplatz, der Schwimmer war nicht mehr zu sehen und die Rute bog sich mächtig durch. Nach einem kurzen, harten Drill zeigte sich ein Waller mit einem knappen Meter an der Oberfläche. Nach der Landung wurde die Rute unverzüglich mit einem frischen Köderfisch versehen. Als die Montage erneut ausgelegt war und alle wieder schliefen, hatte doch noch einer Appetit und schnappte sich den Köderfisch. Beim aufnehmen der Rute war schnell klar, das muss was Dickes, und ein paar Nummern größer sein. Nach einem temperamentvollen Drill mit dem Widersacher am Ende der Schnur zeigte ein Waller mit 1,45m seinen massigen Körper an der Oberfläche. Bei der Landung wurde den Jugendlichen fachgerecht der Wallergriff vorgeführt. Die Jungs waren ganz schön erstaunt, dass sich solche Kolosse in unserem Kocher herumtreiben.
Leider blieb es für den Rest der Nacht sehr ruhig. Am Morgen nach dem geschätzten, reichhaltigen Frühstück gab es noch eine kleine Lehrstunde. Wie werden Welse zerlegt? Unter den wissbegierigen Blicken der Jungfischer zeigte ich, wie man einen Wels filetiert. Ein Vereinskamerad erklärte parallel, wie man solch einen Fisch ausgezeichnet zubereiten kann. Am Nachmittag hieß es leider wieder Zelte abbauen, aber alle Jungfischer gingen nach diesen zwei aufregenden Tagen mit neuen und tollen Eindrücken nach Hause.


Marcel Bauer
1. Jugendwart


Ergänzend zum Bericht von Marcel kann man sagen, dass nach der erfolgreichen Fischhwaid unserer Jugend und den aufschlussreichen Vorführungen und Unterweisungen durch Jürgen und Marcel, in Kochendorf nun das Wallerfieber grassiert. In den letzten Wochen wurden unter anderem Welse mit Längen von 88, 90, 97, 115, 145, 147, 153, 155 und 176 Zentimeter gefangen. Ein Exemplar mit 88 cm wurde sogar tagsüber während des Seniorenfischens auf die Schuppen gelegt.
Außerdem zeigen die Fänge der vergangenen Wochen, dass die Aufhebung des Nachtangelverbotes absolut seine Berechtigung hat und dringend erforderlich ist, um die Wallerpopulation in Grenzen zu halten. Die festgesetzten Termine werden sehr gut angenommen. Also, ran ans Geschirr und Welse fangen. Die Termine, die nur für die Mitglieder des ASV und nur am Kocher Gültigkeit haben, hängen im Vereinsheim aus.

Gerhard Haberl
1. Vorsitzender

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