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Fangliste

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Bitte beachten Sie, dass die Fangliste bis spätestens 31. Dezember bei Volker Beckbissinger abgegeben werden muss!

Nachtaktive Holzfäller

Wie es scheint halten sich im und am Kocher im Bereich des Kochendorfer Wehrs Biber auf. Ein abgenagter Baum und weitere Nagerstellen deuten darauf hin. Der gefallene Baum wurde am 23. März 2014 entdeckt und war zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr lange gelegen. Das Bibervorkommen wird immer häufiger in der Region. Belege dafür sind in der Vergangenheit am Kocher zwischen Ohrnberg und Möglingen aufgetaucht (Link) außerdem wurden vor kurzem an der Jagst bei Herbolzheim acht Obstbäume gefällt (Link).

Der Biber
Der Biber ist ein im Wasser und an Land lebendes Nagetier und das zweitgrößte weltweit. Er hat sich hervorragend an das Leben im Wasser angepasst – außerhalb wirkt er eher unbeholfen und trottelig. Ein sehr dichtes Fell, torpedoförmiger Körper, Hinterbeine mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen sowie verschließbare Ohren und Nase machen ihm das Leben im und am Wasser zu einem Vergnügen. Für das Leben an Land hat er noch zwei ausgebildete Greifhände. Zur Reviermarkierung und zu Einfettung gegen Wasseraufnahme produziert der Biber Sekrete mittels der sogenannten Bibergeildrüße.


Ein erwachsener Biber erreicht ein Gewicht von ca. 25 kg bis über 35 kg. Die Länge eines solchen Tieres beträgt knapp 100 cm, die auffällige Schwanzkelle kann dabei rund 35 cm lang sein. Durch die zuvor genannte Schwanzkelle ist es einfach den Biber von ähnlichen Arten wie Nutria oder Bisam zu unterscheiden.

Biber leben mit ihren Familien in festen Revieren, die gegenüber anderen Artgenossen verteidigt werden. Heimisch sind die Nager nicht nur am See sondern auch an allen Arten von Fließgewässern mit nicht zu starker Strömung. Eine Familie besteht in der Regel aus den Elterntieren und zwei Jungengenerationen. Durchschnittlich werden im Frühjahr drei Jungtiere geboren. Die Größe der Reviere schwankt, je nach Nahrungsangebot, von weniger als 1 km bis über 5 km Uferlänge. Entgegen der allgemeinen Vorstellung besiedeln Biber immer häufiger auch durch die menschliche Nutzung stark veränderte Gewässerabschnitte und wohnen immer näher am Menschen.

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